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Installationen: Peter Rübsam (archivierte Seite)
(Meldung vom 01/27/2010)
Temporäre Galerie Schloss Neersen präsentiert ab 7. Februar
Arbeiten des Bildhauers und Musikers Peter Rübsam sind unter dem Titel „Installationen" vom 7. Februar an in der Temporären Galerie des Schlosses Neersen zu sehen.
Der künstlerisch enorm vielseitige Rübsam wurde 1941 in Nümbrecht geboren; nach einem Steinmetzpraktikum und Holzbildhauerei schloss er ein Studium an dre Kunstakademie Düsseldorf an und arbeitet seit 1965 als freischaffender Bildhauer. Außerdem war er unter anderem als Musikpädagoge an der Jugendmusikschule Kempen (klassische Gitarre) tätig, als Kunsterzieher am Lessing-Gymnasium in Düsseldorf und hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und lehrte an der Europäischen Kunstakademie in Trier sowie als Gastprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.
Das Gründgens-Denkmal in Düsseldorf, das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Meerbusch, das Mutter-Ey Denkmal in Wickrath, das Mahnmal für die Widerstandskämpfer der Stadt Düsseldorf am dortigen Nordfriedhof, die Großplastik "Steinzeittor" in Rheindahlen oder das „Belgisch Kaltblut" in Hinsbeck (unser Bild) sind nur einige seiner bekannteren Arbeiten.
Multiinstrumentalist
Als Musiker ist der Multiinstrumentalist (diverse Flöten, schottischer und irischer Dudelsack, Banjo, Klavier, Akkordeon, Saxophon) ist Rübsam in verschiedenen Formationen und auch als Musikpädagoge tätig gewesen (Peter Rübsam Group, Musikprojekt "Intermission", Aufnahmen mit „Blind Guardian", Gruppe "Musikexpress", aktuell „Dat Kaiser Trio + One"), die musikalische Bandbreite reicht vom Jazz (Blues / Swing / Bebop) über Tangoimprovisationen bis zu musikalischen Persiflagen und Bildinterpretationen.
In Neersen wird die Ausstellung vom 7. Februar bis zum 7. März laufen (Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 17 bis 19, samstags, sonntags und feiertags 11 bis 17 Uhr, in die Ausstellung wird zur Eröffnung am Sonntag, 7. Februar, ab 11 Uhr wird Kunsthistorikerin Eva Marie Ehrig einführen, Peter Rübsam selbst wird für den musikalischen Rahmen sorgen.

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