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Kinder- und Familientheater

Der kleine Lord

Kinderbuchklassiker von Frances H. Burnett in einer neuen Bearbeitung von Ulrike Schanko.
Für große und kleine Kinder ab 6 Jahren

Junge schießt Blechbüchse - Karikatur von Silke von PatayBereits 1886 publizierte Frances Hodgson Burnett ihre Geschichte um den kleinen Cedric Errol, der nach dem frühen Tod des Vaters mit seiner Mutter in Amerika lebt und eines Tages wie aus heiterem Himmel erfährt, dass er nicht nur Engländer, sondern auch noch ein Lord ist und daher später einmal die Nachfolge seines Großvaters, der Grafen Dorincourt, antreten soll.

Cedrics Mutter weiß, dass der alte Graf sich wegen der Heirat mit ihr von seinem jüngsten Sohn losgesagt hat, und obwohl sie von ihrem geliebten Kind getrennt wird, schafft sie es, dass der aufgeweckte Junge dem grimmigen, gichtgeplagten Alten unvoreingenommen begegnet. Durch sein Vertrauen, seinen gesunden Menschenverstand und nicht zuletzt auch durch seine vorbehaltlose Zuneigung bringt der Junge so das Herz seines von allen ungeliebten Großvaters langsam zum Schmelzen. Bis der Graf allerdings seinen alten Fehler einsieht und auch Cedrics Mutter in Schloss Dorincourt einziehen darf, passieren jedoch ungeheuerliche Dinge, bei deren Lösung Cedrics Freunde aus Amerika keine unwesentliche Rolle spielen.

Der kleine Lord ist die klassische Geschichte eines verbitterten, älteren Menschen, dessen Herz durch die Liebe und Unbekümmertheit eines Kindes erweicht wird. Die anrührende Neufassung ist frei von Kitsch und entsteht eigens für das Ambiente der Schlossfestspiele. Das Stück folgt mit seinem glücklichen, aber „nicht-weihnachtlichen Schluss" der Originalfassung von Frances Hodgson Burnett.

Mit Der Kleine Lord dürfen sich nicht nur die jungen Zuschauer auf einen Klassiker der Kinderliteratur freuen: Erstmals bringen die Schlossfestspiele Neersen ein Kinderstück auch als Familienvorstellung im Abendprogramm. Damit die Kinder rechtzeitig ins Bett kommen, fangen wir dann jeweils um 19.30 Uhr an.

Premiere Sonntag, 13. Juni, 11.00 Uhr

Viva la Musica !

Ein Musical speziell für unsere Kleinen über die Welt der Töne,
gespielt vom Fingerhut-Theater

Ein Mann und eine Frau mit MusikinstrumentenMit einer fröhlichen Geschichte über Musik und die Entstehung von Melodien kommt Bernd Berger, den wir ja schon vom Kleinen Ich bin ich kennen, mit Lilli und seinen Instrumenten zu den Kindergartenkindern.

Viva la musica ! ist ein höchst theatralisches Musikprogramm für mindestens 22 Saiten, diverse Tröten, Schlagwerk und viele singende Kinder. Lilli und Bernd Berger spielen ihre Instrumente als auch die Figuren des Spektakels virtuos, komisch und immer neu überraschend.

Die Kinder (ab 3 Jahren) sind immer einbezogen und genießen eine Dreiviertelstunde mit großem Spaß. Die Erwachsenen übrigens auch !

 

Schaf ahoi !

Ein Figurenspiel nach dem nach dem bekannten Kinderbuch von Dorothee Haentjes,
gespielt vom Hohenloher Figurentheater

Ein Schaf fährt im Schiff über einen Fluss

Eigentlich ist Bertold ein ganz normales Jungschaf wie alle anderen auf der kleinen Insel in der Nordsee. Doch leider passt eine Mutter viel zu sehr auf ihren Sohn auf. Und wie es kommen muss, wird Berthold bald von den anderen Jungschafen als „Muttersöhnchen" verspottet, das man bei einer abenteuerlichen Flucht ans Festland nicht gebrauchen kann. Doch ob die Ausreißer wirklich auf Bertholds Wissen über das Meer, den Wind und das Schafleben im Allgemeinen verzichten können, wird sich noch herausstellen...

Wieder einmal adaptiert das Hohenloher Figurentheater ein bekanntes Kinderbuch für Theater mit Puppen. Harald und Johanna Sperlich spielen Schaf Ahoi mit liebevoll gestalteten, detailreichen Tischfiguren. Mit flinken Händen und einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen erwecken sie ihre Figuren zum Leben und schaffen eine kunstvolle Aufführung von großer Intensität.

Die chinesische Nachtigall

nach dem Märchen von Hans-Christian Andersen
in der Bearbeitung von Hartmut Scheyhing und Claudia Dölker.
Musik: Hartmut Scheyhing

Portrait von Claudia Dölker und Hartmut ScheyhingDer Kaiser von China besaß alles, was man sich nur denken kann. Eines aber wünschte er sich von Herzen: die kleine, unscheinbare Nachtigall, von der man sich erzählte, dass sie so wunderbar singe. So erging an die Nachtigall die Bitte, ihre Stimme doch einmal vor dem König erschallen zu lassen. Dieser war entzückt und sperrte das Tier sogleich in einen goldenen Käfig. Eines Tages jedoch schenkte man ihm einen mit Edelsteinen besetzten Vogel mit einer herrlichen Stimme. Über dieses kostbare Geschenk vergaß der Kaiser die kleine Nachtigall, die traurig wurde und wegflog. Es kam, wie es kommen musste: der künstliche Vogel ging kaputt, und nun vermisste der Kaiser die echte Nachtigall und wurde schwer krank. Nachtigallen, so sagt man, sollen mit ihrem Gesang einem Kranken rasche Genesung bringen. Ob der kleine Sänger wohl in den Palast zurückkehrt?

Ein poetisches Märchen mit Musik - als Neubearbeitung für die ganze Familie. Gespielt wird im Foyer des Schlosses - im schönen Treppenhaus.



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